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Limerick (Irland): 30.10. - 06.11.2004

Der folgende Bericht wird eher unter der Rubrik "kurz und prägnant" einzuordnen sein - da es unser erster (und letzter) Urlaub ohne die Hunde war, gibt es nicht so wahnsinnig viel zu erzählen, was die Tierfreunde unter den HP-Besuchern interessieren dürfte. Zur Info noch vorab: Ralph verbringt ein Semester an der Uni von Limerick und hat für diesen Zeitraum ein Zimmer in einem Appartment auf dem Campus.

Samstag, 30.10.

Das absolut Schlimmste an diesem Tag war, die Hunde bei ihrer "neuen" (zumindest für die kommende Woche) Familie abzugeben. An dieser Stelle nochmal ein herzlichstes "Dankeschön" an Madeleine und Daniel mit Phoebe und James, die sich ganz hervorragend um unsere beiden Süßen gekümmert haben. Auch, wenn es sicherlich nicht immer entspannend und einfach war. DANKE!

Das Zweitschlimmste war für mich alten Flugängstler dann der Flug nach Irland - der auch tatsächlich eine etwas sehr ruckelige Landung zu verzeichnen hatte...aber egal, endlich angekommen war das dann schon bald vergessen.

Nachdem alles Gepäck gefunden war, ging es auf, den Mietwagen abzuholen. Es war ein Überraschungs-Ei Auto (äußerlich von der Form, innerlich was den Plastikanteil angeht ;-)) das uns erst einmal köstlich amüsierte. Unser tolles Auto Da es schon sehr spät am Abend war haben wir uns gleich auf den "Heimweg" zu Ralphs Wohnung gemacht - aber nicht, ohne uns noch ein Bier im Dolans (ein toller Pub in Limerick) zu genehmigen. Am Unicampus angekommen, wurde erstmal das Gepäck ins Studentenwohnheim gebracht, wo ich noch ein paar von Ralphs supernetten WG-Partnern kennengelernt habe.


Sonntag, 31.10.

Heute hieß es sehr früh aufstehen, da wir uns für den heutigen Tag eine relativ weite Strecke ausgesucht hatten. Es ging auf zum Killarney National Park, wo neben einem schönen Wasserfall ein wahnsinnig beeindruckender See (Upper Lake) zum Verweilen einlädt - die Atmosphäre, die von diesem See ausgeht, ist einfach unbeschreiblich... ich sag nur: Dort muß ich auf jeden Fall nochmal hin!!!

Torc Waterfall Nicole am Upper Lake

Die Fahrt entlang des Sees war auch mehr als abenteuerlich, da es unglaublich neblig war und auf der engen Straße nicht nur mit motorisiertem Gegenverkehr gerechnet werden mußte, sondern auch noch überall auf der Straße freilaufende bzw. -liegende Schafe beachtet werden mußten - ein echtes Highlight *g*.

Schafe... Und noch ein Schaf...

Einige schöne Nachmittagsstunden haben wir dann noch in Killarney verbracht - eine sehr schöne Stadt, die absolut zum Bummeln eingeladen hat. Den krönenden Abschluß des Tages hatten wir beim Bingo-Spielen in Killarney. Eine Halle voller älterer Menschen, wir dazwischen, bewaffnet mit unseren Bingoblöcken und keiner Ahnung von gar nichts. Die lieben Iren (wir haben die ganze Woche eigentlich keinen einzigen unfreundlichen Menschen getroffen!) haben uns aber in die Geheimnisse des Bingos eingeweiht, so dass wir schnell fieberhaft mitspielen konnten (allerdings ohne einen der zahlreichen, hohen Geldpreise mit nach Hause zu nehmen - aber gelohnt hat es sich allemal). Gegen 24.00 Uhr fielen wir dann in Limerick todmüde in unsere Betten.

Montag, 01.11./Dienstag, 02.11.

Ralph hatte an diesen beiden Tagen Veranstaltungen an der Uni, so dass wir nicht wirklich viel unternehmen konnten. Außer einkaufen, spazieren gehen und die beiden auf dem Campus befindlichen Kneipen besuchen (einmal mit superschönem Irish Folk in Live und am anderen Abend mit Karaoke) gab es nicht viel für uns zu tun.

Mittwoch, 03.11.

Heute waren wir am Strand (bei Tralee) - es war einfach nur sagenhaft schön (nun gut, es hat gestunken, aber das haben wir verdrängt ;-)). Vor uns das Meer und hinter uns die Berge - Wahnsinn! Menschenleerer Strand, wunderbares Wetter...Herrlich! Als wir uns vom Meer losreißen konnten und uns auf den Weg durch die Berge in Richtung Dingle machten, wurde das Wetter zwar zunehmend schlechter (wieder Mal extrem neblig), aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Der Strand von Tralee Ralph am Strand

Vor allem waren wir fasziniert von einem Bergsee, den wir beim Klettern entdeckt haben und den Schafen, die man weit oben in den Bergen noch als kleine weiße Punkte erkennen konnte.

Ein sehr idyllischer Bergsee Kleiner Wasserfall

Dingle war nett, aber hat uns nicht vom Hocker gehauen. Außerdem war ich enttäuscht, dass wir Fungi, den einheimischen, zahmen, freilebenden Delphin nicht zu sehen bekamen. Mehr als die Statue dieses "Wahrzeichens" war leider nicht drin.

Fungi-Statue

Donnerstag, 04.11.

Diesen Tag haben wir zu unserem "Kulturtag" gemacht, indem wir uns erstmal sämtliche Sehenswürdigkeiten in und um Cashel angeschaut haben. Kloster, Burgruinen... es war toll.

Klosterruine von Cashel Die Burg 'Rock of Cashel'

Cashel selbst in eine wunderschöne kleine Stadt mit wahnsinnig gemütlichem Pub (leider hab ich den Zettel verloren, auf dem der Name und die Straße draufsteht, aber wer mal dort hinfährt und eine Wegbeschreibung zum Pub braucht, der schreibe einfach eine Mail!). Ob man sich in Cashel allerdings ein Hotel nehmen sollte, finden wir eher fraglich (siehe Foto)...

Ein fragwürdiges Hotel...

Abends haben wir uns dann noch eine Schüleraufführung von "Grease" angeschaut und waren positiv überrascht von den Sanges- und Tanzkünsten der Vorführenden.

Freitag, 05.11.

Wir waren in Galway (tolle Innenstadt mit erstklassigem mexikanischem Schnellrestaurant, unglaublich vielen schönen Pubs und tollen Läden) und haben uns die abendliche Stadt angeschaut. Vorher haben wir eine wilde Fahrt durch den Connemara National Park (es war ziemlich viel überschwemmt und da es geregnet hat, saßen wir die meiste Zeit im Auto) gemacht. Für mich war der heutige Höhepunkt die Beobachtung eines Bordercollies, der Schafe in die einige Kilometer entfernten Berge "holen" gelaufen ist und sie in den Stall getrieben hat - für Ralph war das Highlight das Essen in o.g. Restaurant...wir waren also beide rundum zufrieden.

Schön gemachte Brücke Landschaft im Connemara National Park

Samstag, 06.11.

Am letzten Tag haben wir dann auch endlich die nähere Umgebung um Limerick ein wenig erkundigt und sind unter anderem zum Lough Gur gefahren, wo es uns auch recht gut gefallen hat (wie alles in Irland). Und schon bald hieß es wieder Abschied nehmen von diesem tollen Land und seinen wunderbaren Einwohnern. Es war sicher nicht unser letzter Besuch in Irland, aber beim nächsten Mal kommen auf jeden Fall die Hunde mit!





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