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Ausflug nach Stuttgart, Februar 2015

Um noch etwas Resturlaub vom letzten Jahr aus dem Weg zu schaffen, haben wir uns kurz nach Fastnacht dazu entschlossen, einen kurzen Trip nach Stuttgart zu unernehmen. In 2014 waren wir schonmal kurz dort und weil wir noch mehr von der Stadt sehen, und außerdem noch kulturell etwas unternehmen wollten, kamen uns die paar freien Tage nun gerade recht. Nach gut 3h Fahrt kamen wir dann ohne größere verkehrstechnische Probleme am frühen Nachmittag in Stuttgart an, wo wir schnell unser Hotelzimmer bezogen, bevor es zur ersten Entdeckungstour ging. Potenziell geeignete Gassiwege steht immer ganz oben auf der Agenda, wenn wir eingecheckt haben und wir entdeckten auch schnell eine für morgens und abends geeignete Runde (außerdem gleich um die Ecke vom Hotel ein nett aussehendes Restaurant - Essen ist für uns ja auch immer überaus wichtig ). Nach einem kurzen Stadtbummel mit den Hunden ging es dann am frühen Abend zum Palladium Theater, weil wir uns nach Restkarten für das Musical 'Chicago' erkundigen wollten. Wir Landeier waren dann einigermaßen erstaunt, als wir im Theater ankamen - es war knüppelvoll und zum Großteil mit Menschen, die sich für einen Theaterabend mal so richtig rausgeputzt hatten (wir hingegen waren in unseren typischen Allwetter-Hunde-Klamotten unterwegs, weil wir ja halt zuvor noch mit den Hunden unterwegs waren). Aber wie immer in solchen Situationen handelten wir frei nach dem Motto: 'Bauch rein, Brust raus - letztlich zählt nur, dass die Kreditkarte gedeckt und das Portemonnaie gefüllt ist, denn dann machen Kleider auch keine Leute mehr' . Karten gab es dann an der Abendkasse auch noch und wir bekamen die beste Sitzkategorie zum Preis der zweitbesten - so ähnlich hatten wir uns das vorgestellt. Ein überteuertes (und nicht besonders gutes) Glas Wein später genossen wir unsere tollen Plätze und die sehr gute Show. Beschwingt von der guten Musik suchten wir uns nach der Vorstellung ein schönes Plätzchen, von dem aus man einen super Blick über das beleuchtete Stuttgart hat und liefen noch eine schöne Hunderunde durch eine Art Park, bevor wir uns auf die Suche nach der Burgerbude 'Udo's Snack' machten, von der wir im Internet gelesen hatten. Nach kurzer Suche fanden wir den kleinen Burgerladen tatsächlich, stellten das Auto ab und bestellten die, gemessen am Preis-Leistungs-Verhältnis, besten Burger, die wir jemals gegessen haben. Pappsatt und überaus zufrieden ging es zurück zum Hotel.

Zu einer unmöglichen Zeit (jedenfalls für freie Tage) klingelte der Wecker und das Frühstücksbuffett rief. Nach viel Kaffee, Tee, Müsli und Omelette liefen wir dann erstmal ein Ründchen mit den Vierbeinern, um danach ins Outletcenter in Metzingen zu fahren. Nach gut 3h hatten wir allerdings genug von den ganzen Geschäften und fuhren einfach mal ins Blaue. Am Rande soll allerdings noch erwähnt werden, dass es bei uns shoppingtechnisch eher untypisch abläuft. In der Regel ist hier nämlich der männliche Part der, der nachher die prall gefüllten Tüten mit Männerklamotten hat, während sie meist schon die Nase voll hat, wenn zwei Geschäfte abgelaufen sind (bei Schuhen sieht das allerdings anders aus, aber auch hier weiß sie immer genau, was sie will und wieviel es maximal kosten darf ;)...alles für Arbeit und Vergnügen ist schnell abgehandelt, während hundetaugliche Trekkingschuhe ganz schön ins Geld gehen dürfen - tja, Prioritäten setzen ist manchmal ganz leicht :)). Der Trip ins Blaue führte uns unversehens in mein persönliches Paradies: Schnee, Schnee, Schnee und nochmal Schnee - dazu strahlender Sonnenschein und ein wundervoller, blauer Himmel. Den guten Winterreifen sei dank konnten wir uns auch etwas abseits der freien Hauptverkehrsstrassen bewegen und eine tolle Stelle ansteuern, wo wir schön laufen konnten. Die Hunde und wir hatten jede Menge Spass, und insbesondere Pearl konnte gar nicht genug davon bekommen, einen Schneeengel nach dem anderen zu kreieren. Nachdem wir dann fast steif gefroren waren und die Sonne so langsam im Untergehen begriffen war, traten wir den Rückweg an. Bei der Rückfahrt arbeiteten wir aber auch noch das Kulturprogramm für den Tag ab und fuhren kurz an der Burg Lichtenstein (schön) und der Nebelhöhle (geschlossen) vorbei. Den Abend ließen wir dann im eingangs erwähnten Restaurant bei schwäbischem Essen (reichhaltig und äußerst lecker) ausklingen.

Der letzte komplette Tag startete auch wieder einigermaßen früh mit dem stärkenden Frühstück. Danach ging es auf in Richtung Killesberg bzw. Feuerbach, wo wir in einem schönen Wald ausgiebig spazieren gingen und ein paar Caches hoben.

Die Hunde durften sich im Anschluss an diesen Ausflug ausruhen und wir bummelten ein wenig durch die Stuttgarter Innenstadt - wie immer ging es hierbei vorrangig um die Suche nach etwas essbarem und wir landeten schlussendlich bei 'Burger Republic', wo wir superleckere Burger und handgemachte Pommes genossen (näheres hierzu auf http://www.soschmeckttrier.wordpress.com ).

Auf dem Weg zurück trennten sich dann unsere Wege, weil ich ganz spontan zum Friseur wollte und Ralph in der Zeit noch weiter bummeln und cachen konnte. Nach 1,5h fanden wir aber wieder zusammen und konnten uns dem Kulturteil des Tages widmen: Ein Krimitheaterstück in einem winzig kleinen Theater, das wir zunächst gar nicht finden konnten. Ganz knapp vor Beginn des Stückes haben wir den Hinterhofeingang dann doch gefunden und erfreuten uns mit maximal 40 anderen Menschen, an einem wirklich gut umgesetzten und netten Krimitheaterstück. Als wir wieder zum Auto kamen war die Freude allerdings nicht ganz so groß, weil wir ein 20 Euro Ticket am Scheibenwischer hatten (tja, in diesen Wohngebieten gibt es aber auch weit und breit keine regulären Parkmöglichkeiten, da wurde uns doch mal wieder deutlich gemacht, wie gut wir es diesbezüglich in Trier haben). Hiervon ließen wir uns aber nicht die Stimmung verderben und so zog es uns nochmal kurz in die Innenstadt, wo wir nach einer kurzen Hunderunde noch einen leckeren Cocktail genossen, bevor dann die letzte Nacht im Hotel anstand.

Und ratzfatz - schon war der letzte Tag angebrochen. Frühstück, Hunderunde, Auschecken und Abfahrt. Aber nicht gleich nach Hause, sondern erstmal nur bis Speyer. Hier suchten wir in einem Wald noch einen äußerst coolen Cache, fuhren einen Kilometer weiter, hoben (bzw.: Ralph erkletterte) den nächsten Cache und fuhren dann weiter bis nach Kaiserslautern. Hier ging es dann zur Abwechslung mal wieder ums Essen und nach einem feisten Mahl inklusive Zeitreise in die 50er in 'Sam Kullman's Diner' ging es dann zurück nach Trier.

Fazit: Stuttgart ist eine schöne, grüne Stadt, in der man einiges unternehmen kann. Hamburg bleibt zwar unsere Lieblingsstadt, aber Stuttgart kann man durchaus auch mal machen ;).





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