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Südengland 15.-22.09.2006

Tag 2

Nachdem wir irgendwo an der Strasse übernachtet hatten und unser Frühstück bei strahlendem Sonnenschein genossen war, führte unser Weg nach Eastbourne, einer großen und sehr, sehr schönen Stadt (wunderschöne Strandpromenade), mit vielen Möglichkeiten einfach mal zu bummeln und sehr, sehr netten (und vor allem alten...ist es das Florida Englands?) Menschen.

Das weitaus beste und beeindruckendste an diesem Tag war aber unser Ausflug nach Beachy Head, wo man an den steilsten Cliffs Englands entlang spazieren kann. Verschiedene Kreuze markieren auf dem Weg entlang der Cliffs, wo in der Vergangenheit Menschen in den Tod stürzten und mahnen zur Vorsicht (es gibt nämlich keinerlei Zäune, Begrenzungen oder ähnliches...jeder ist hier selber für seine Sicherheit verantwortlich). Es ist aber ein wirklich atemberaubender Anblick, der sich einem hier bietet und kaum in Worte zu fassen. Selbst die Fotos geben nur wenig von der beeindruckenden Umgebung wieder! Gut 2,5 Stunden spazierten wir mit den Hunden hier entlang und außer dem süßen Klohäuschen gab es hier wirklich nur Natur zu bestaunen.

Am Abend verschlug es uns nach Brighton, wo wir einen idealen Stellplatz für das Wohnmobil direkt an einem Park fanden. Um so wenig Platz wie möglich von der Straße einzunehmen, wurde aufs wildeste manövriert, bis eins der oberen Rücklichter zu bruch ging...na ja, aber wenigstens stand das WoMo jetzt optimal und wir machten uns mit Kamera und Stativ bewaffnet auf den Weg, die örtlichen Sehenswürdigkeiten abzulichten. Besonders schön: Der Royal Pavilion und die Kathedrale (beides wunderbar beleuchtet).

Ausklingen ließen wir den Abend in einem sehr schön eingerichteten Pub auf dem Brighton Pier in dem Karaoke-Nacht war. Viele gute und weniger gute Sänger ließen uns an ihren Sangeskünsten teilhaben, so dass wir einen recht amüsanten Abend hatten.

Eine Übernachtungsmöglichkeit bot sich in der Nähe Brightons in einer Parkbucht, die direkt an einem Public Bridleway gelegen ist. Hier waren wir auf dem Hinweg nach Brighton schonmal kurz, weil dieser öffentliche Weg über ein komplett eingezäuntes Feld verlief, wo die Hunde alle ohne weiteres rennen konnten. Dies ist eine besonders tolle Sache in England: Die vielen, vielen Public Footpaths und Public Bridleways, die es einem erlauben, über freie Felder, Äcker, Wiesen etc. zu laufen, ohne Meckereien oder dergleichen befürchten zu müssen.


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